Malerei ab 2016

Die großen Steine lassen mich nicht los. Die Frage, wie Menschen der Steinzeit oder der Bronzezeit sie über weite Strecken transportieren und dann zusammenbauen konnten, ist ebenso interessant wie die Frage, warum sie es taten. Die Hünengräber gehen in ihrer Massivität weit über den Zweck der Sicherung eines Körpers hinaus. Auch dem Schutz gegen Grabräuber scheinen sie nicht in erster Linie zu dienen. Gänzlich bestaunenswert sind aber Steinkolosse des Orient, die riesigen Basis-Steine des Tempels in Baalbek/Libanon oder die Fundamente des Tempels zu Jerusalem, unter dem 600 Tonnen schwere Steinblöcke den Bau tragen. Und der nächste Schritt in diesem Staunen ist, nach Wesen zu fragen, die man sich als Boten einer anderen, technologisch fortgeschrittenen Welt vorstellen kann. Ich habe in den Cherubim, von denen ich hier 4 zeige, die Gestalt des Engels mit der des Raumfahrers spielerisch vereint.
Nachdem ich Gary Numan, den mein Mann verehrte und gern hörte, ablehnte, weil ich fand, dass er nicht singen kann, entdeckte ich ihn neu in seinem Werk ab 1994. Inzwischen ist er der Schöpfer der Musik für mich geworden, die ich unausgesetzt hören kann; dazu noch einiges von Boards of Canada, vor allem "Dayvan Cowboy".